Verantwortung

Als weltweit agierendes Unternehmen sind wir uns unserer Verantwortung gegenüber den Menschen und unserem Planeten bewusst. Dieses Bewusstsein spiegelt sich deshalb in großem Maße in unserer Unternehmenspolitik wider.

Ein respektvolles Miteinander mit Kunden, Partnern und Mitarbeitern ist uns ebenso wichtig, wie der umweltschonende Umgang mit Resourcen. Diese Philosophie kommunizieren wir allen unseren Partnern, und sie ist ein wichtiges Entscheidungskriterium bei der Auswahl von Lieferanten, Dienstleistern und Mitarbeitern.

Seit 2015 ist NEXUS COMPONENTS nach DIN EN ISO 14001 zertifiziert.

RoHS

NEXUS COMPONENTS bietet die gesamte Produktpalette nur noch RoHS bzw. RoHS II konform nach den EU Richtlinien 2002/95/EG und 2011/65/EU an. Bereits im Oktober 2005 waren 95% aller Bauteile bleifrei lieferbar.

Unsere RoHS konformen Bauteile für die Platinenbestückung sind für eine höhere Lötprozeßtemperatur zum bleifreien Löten ausgelegt. PBT Kunststoffe wurden weitestgehend durch Nylon ersetzt. Alle RoHS konformen Bauteile sind auch mit bleihaltigen Loten verarbeitbar.

Die Lötoberflächen sind entweder vergoldet oder als Reinzinn (meistens Zinn über Nickel) ausgeführt. Viele der bisherigen Produkte aus PBT Kunststoff waren schon immer RoHS konform. Die Einsetzbarkeit im bleifreien Lötprozess war aber wegen der höheren Löttemperatur nicht möglich. Durch Umstellung unserer Produkte auf PBT mit Glasfiber-Anteilen bzw. Nylon oder LCP Kunststoffe sind diese für bleifreies Wellen- und Reflowlöten natürlich geeignet.

REACH

Gemäß Artikel 33 der European Chemicals Regulation REACH (EC) No. 1907/2006 sind wir als Lieferant von Erzeugnissen verpflichtet, unsere Abnehmer darüber zu informieren, ob die in den von uns gelieferten Produkten besonders besorgniserregende Stoffe sog. SVHC (Substances of Very High Concern) enthalten sind. Seit 28.10.2008 ist eine Kandidatenliste der gefährlichen Stoffe veröffentlicht. Die Liste wird durch die ECHA regelmäßig ergänzt.

Unsere Produkte unterliegen weder der Registrierungpflicht noch enhalten Sie Stoffe der Kandidatenliste. Sollte sich dies in Zukunft ändern, werden wir unsere Kunden selbstverständlich umgehend informieren.

DecaBDE

Elektro- und Elektronikgeräte, die in Europa auf den Markt kommen, dürfen ab dem 1. Juli 2008 nicht mehr das Flammschutzmittel Decabromdiphenylether (DecaBDE) enthalten. Dies gilt unabhängig vom Herstellungsort der Geräte und für alle enthaltenen Bauteile.

DecaBDE ist in der Umwelt schwer abbaubar und kann sich in Lebewesen anreichern. Daher ist es sowohl in der Polarregion, bei Füchsen, Greifvögeln und Eisbären sowie anderen Tieren nachweisbar, die am Ende der Nahrungskette stehen. Auch in der Muttermilch ließ sich DecaBDE nachweisen. Der Stoff wirkt zwar nicht sofort giftig, es besteht aber der Verdacht auf langfristig schädliche Wirkungen für die Embryonalentwicklung (Entwicklungsneurotoxizität) und auf den langsamen Abbau zu den stärker toxischen, bereits in allen Anwendungen verbotenen Verbindungen Penta- und Octabromdiphenylether (PentaBDE, OctaBDE). Die Eigenschaften hält das Umweltbundesamt insgesamt für so problematisch, dass es DecaBDE als persistenten, bioakkumulierenden und toxischen Stoff – sogenannten PBT-Stoff – bewertet und sich schon lange für ein Verwendungsverbot in Elektro- und Elektronikgeräten einsetzt.

Unsere Produkte sind frei von DecaBDE.